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Ratenkredit für ein Motorrad

Die Kosten eines Motorrades können von vielen Käufern meist nicht aus vorhandenem Sparguthaben getragen werden. Viele Banken, Direktbanken und sogar Händler bieten daher die Finanzierung des Motorrades an, und zwar auf unterschiedliche Weise.

Die häufigste Variante, ein Motorrad zu finanzieren, ist der klassische Ratenkredit. Dieser ist im Internet auch als Konsumenten-, Schnell- oder Onlinekredit zu finden. Je nach Wunsch des Kreditnehmers können die Laufzeit sowie die Ratenhöhe individuell festgelegt werden. Die Rate selbst berechnet sich anhand der Kredithöhe, des Zinssatzes sowie der Laufzeit. Auch Bearbeitungsgebühren, die bis zu drei Prozent der Kreditsumme betragen können, werden mit finanziert. In der Regel werden bei diesem Kredit Laufzeiten zwischen drei bis fünf Jahren vereinbart, auf Wunsch kann das Motorrad aber auch länger finanziert werden. Spezielle Kreditrechner im Internet geben schnell und übersichtlich Auskunft über diese Daten.
Auch Händler bieten den Ratenkredit als Finanzierungsmöglichkeit an. Aufgrund der großen Auswahl an Anbietern ist es ratsam, einen Kreditvergleich durchzuführen. Hierbei ist insbesondere auf die effektiven Jahreszinssätze der Anbieter zu achten, denn nur dieser Zins gibt Aufschluss über die tatsächlichen Kreditkosten. Auch sollte beachtet werden, dass eine Finanzierung bei der Bank oder über das Internet den Vorteil hat, dass Käufer beim Händler als Barzahler auftreten und so nicht unerhebliche Rabatte aushandeln können. Auch entfällt bei diesen Finanzierungen die beim Händler übliche Anzahlung.

Neben dem Ratenkredit, bei dem am Ende der Laufzeit die Kredittilgung steht, werden im Rahmen der Motorradfinanzierung auch die so genannten Ballonkredite angeboten. Sie zeichnen sich vor allem durch niedrige Monatsraten aus, am Ende der Laufzeit verbleibt allerdings eine Restschuld, die sich am Wert des Motorrades orientiert. Diese Restschuld kann dann auf Wunsch weiter finanziert werden, auch die Rückgabe des Motorrades an den Händler ist möglich.
Die dritte Form der Motorradfinanzierung ist das Leasing. Beim Leasing handelt es sich um eine Art Mietvertrag. Hierbei wird das Motorrad entweder von der Händlerbank oder direkt vom Hersteller geleast, hierfür werden monatliche Leasingraten sowie eine Anfangszahlung von etwa 20% bezahlt. Auch Leasingverträge weisen eine Laufzeit aus, im Regelfall beträgt diese zwischen drei und fünf Jahren. Nach dem Ende der Leasingzeit wird das Motorrad dann an den Händler oder die Bank zurückgegeben, um ein neues Fahrzeug nutzen zu können. Auch die Leasingraten sind im Vergleich zu den Kosten des Ratenkredits niedriger.

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